Handy-Aktion NRW
Die Handy-Aktion NRW vom Oikos-Institut verbindet Ressourcenschonung mit globaler Gerechtigkeit. Durch das Sammeln alter Mobiltelefone werden wertvolle Rohstoffe recycelt und gleichzeitig Menschenrechtsprojekte unterstützt. Begleitende Bildungs- und Informationsangebote sensibilisieren für nachhaltigen Konsum und den verantwortungsbewussten Umgang mit digitalen Geräten.
Viele Menschen lassen ihre alten Handys ungenutzt in Schubladen liegen, obwohl darin kostbare Rohstoffe enthalten sind, deren Gewinnung oft mit Menschenrechtsverletzungen und Umweltzerstörung verbunden ist. Gleichzeitig besteht ein geringer Informationsstand darüber, wie jede Person durch nachhaltiges Handeln einen Beitrag zu globaler Gerechtigkeit leisten kann. Ziel war es daher, Hemmschwellen abzubauen und niedrigschwellige Angebote zu schaffen, die motivieren, aktiv zu werden.
Durch das Bereitstellen von Sammelstellen in Schulen, Kirchengemeinden und Jugendzentren sowie durch Materialien wie Rohstoffboxen, Ausstellungen und Workshops wurde ein einfach zugängliches Angebot geschaffen. Bildungsformate und Informationsmaterialien regen zum Nachdenken über Ressourcennutzung, Lieferketten und Menschenrechte an. So wurde ein „roter Faden“ für Aktionen entwickelt, der Teilnehmende ermutigt, sich praktisch und reflektiert mit Nachhaltigkeit auseinanderzusetzen.
