Umbau der ehemaligen Töchterschule in Minden zu einer Kita
Das 1860 errichtete und denkmalgeschützte Gebäude der ehemaligen Töchterschule, später Pfarrhaus der Martinigemeinde, wurde 2014–2015 zu einer zweizügigen Kindertagesstätte umgebaut. Die historische Gebäudestruktur blieb weitgehend erhalten, ergänzt durch neue Fenster, Dämmung, Dachsanierung und notwendige Rettungstreppen. So konnte das Baudenkmal zukunftsfähig gesichert werden.
Nach längerem Leerstand drohte das denkmalgeschützte Gebäude der ehemaligen Töchterschule zu verfallen. Als Pfarrhaus war es nicht mehr nutzbar, für eine zeitgemäße Nutzung fehlten funktionale Anforderungen wie Wärmeschutz und Rettungswege. Ohne Umnutzung bestand die Gefahr, dass das Baudenkmal nicht erhalten werden konnte.
Das Haus wurde behutsam saniert und zur Kita umgenutzt. Fenster, Keller- und Dachgeschossdämmung sowie eine neue Dacheindeckung modernisierten das Gebäude. Drei Dachgauben wurden entfernt, gartenseitig ergänzten zwei Fluchttreppen die Rettungswege. Mit minimalen Eingriffen konnte das Baudenkmal langfristig genutzt und unterhalten werden.
