Neubau Gemeindehaus an der Johanneskirche in Rheine

Sternstraße 5, 48429 Rheine, Deutschland
Neubau Gemeindehaus an der Johanneskirche in Rheine Neubau Gemeindehaus an der Johanneskirche in Rheine

Bei der Planung des Neubaus des Gemeindehauses 2014/15 sind Energiesparlösungen, Fragen der Nachhaltigkeit, der Effizienz im Umgang mit Ressourcen und der Verarbeitung von heimischen Materialien eingeflossen. Mit der Konzentration der gemeindlichen Präsenz an einem Ort in direkter Nähe zur historischen Johanneskirche (erbaut 1908) – auch mit dem Gemeindebüro und der Friedhofsverwaltung – wurde nicht zuletzt die Frage gemeindlicher Mobilität in den Blick genommen. Das alte und stark renovierungsbedürftige Gemeindehaus aus den 1920er-Jahren lag fast einen Kilometer entfernt und führte zu langen Wegen, die von den Beteiligten meist mit dem Auto zurückgelegt wurden. Auch in den Folgejahren spielten Nachhaltigkeit, Klimaschutz und Bewahrung der Schöpfung eine große Rolle: z. B. in der Nutzung und Bewirtschaftung des Hauses. Dabei wird Wert darauf gelegt, Mitarbeitende und Gäste am Umweltgedanken teilhaben zu lassen, und diesen auch in den Gruppen und Kreisen bekannt zu machen (Bildungsarbeit, Information).
So wurde im Jahr 2025 das Außengelände teilweise umgestaltet. Entstehen wird eine Gartenanlage vor dem Gemeindehaus, die der Natur Raum und Entfaltung geben wird. Bienen- und insektenfreundliche Bepflanzung, Schattenplätze zum Verweilen, natürliche Materialien und eine organische Gestaltung gehören zu dem Gartenbauprojekt, das der Ev. Kirchenkreis Tecklenburg aus seinem Klimaschutzfonds anteilig gefördert hat.

Problem:

Das alte Gemeindehaus war sanierungsbedürftig, zu groß und abseits der Kirche gelegen. Es belastete die Kirchengemeinde finanziell und bot keine zukunftsfähige Lösung. Zudem war die Johanneskirche isoliert und benötigte eine funktionale wie städtebauliche Anbindung, um ihre Rolle als zentraler Ort des Gemeindelebens zu stärken.

Lösung:

Ein Neubau direkt an der Kirche verknüpft die Gebäude über ein langes Foyer und schafft klare Blickbeziehungen. Transparente Glasfassaden öffnen das Ensemble zum Kirchplatz, während roter Klinker die gestalterische Einheit betont. Das Haus bietet moderne Räume für Gemeindearbeit, Saal und Nebenräume und stärkt die Johanneskirche als zentralen Treffpunkt.

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