Hybrides Heizungssystem in der Ev. Marienkirche in Bielefeld Jöllenbeck

Hybrides Heizungssystem in der Ev. Marienkirche in Bielefeld Jöllenbeck

In der Ev. Marienkirche Bielefeld wird ein hybrides Heizsystem installiert, bestehend aus einer 50 kW Wärmepumpe und einer 50 kW Gasbrennwerttherme. Ziel des Projekts ist es, den Jahresprimärenergiebedarf größtenteils über die Wärmepumpe zu decken und die Gastherme nur als Notfallreserve zu nutzen. Ursprünglich war eine größere 170 kW Gastherme installiert, die aufgrund eines Defekts durch die 50 kW Gasheizung ersetzt wurde. Die Entscheidung für die Gasheizung erfolgte, da die leistungsstarke Wärmepumpe zum Zeitpunkt der Planung noch nicht verfügbar war.

Ab Sommer 2026 wird die Wärmepumpe in Betrieb genommen, sodass die Gasheizung nur an wenigen Tagen im Jahr aktiviert werden muss. Langfristig ist geplant, die Gasheizung innerhalb der nächsten zehn Jahre vollständig zu ersetzen, abhängig von der tatsächlichen Nutzung. Anschließend wird geprüft, ob ein elektrisch vorheizendes System die Gasheizung ersetzen kann und das Dach zusätzlich mit einer Photovoltaikanlage für den Eigenstrombedarf ausgestattet werden kann. Das Projekt zeigt, dass hybride Systeme eine sichere und klimafreundliche Übergangslösung darstellen.

Problem:

Die Kirche benötigte eine zuverlässige Heizlösung für den Winter, da zum Planungszeitpunkt noch keine Wärmepumpe installiert war.

Lösung:

Durch die Kombination aus kleiner Gastherme und späterer Installation der Wärmepumpe konnte ein flexibles, energieeffizientes System realisiert werden, das langfristig auf erneuerbare Energiequellen umgestellt werden kann.

Kontaktperson: Jürgen Pohlmann

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