Hoffnungsort: Schöpfungszeit in Soest
Der „Hoffnungsort: Schöpfungszeit“ in Soest brachte 2025 über fünf Wochen hinweg Menschen, Gruppen und Initiativen zusammen, um Schöpfungsverantwortung sichtbar, konkret und gemeinschaftlich erfahrbar zu machen. Ziel des Projekts war es, Aufmerksamkeit für Klima-, Umwelt-, Gesellschafts- und Gerechtigkeitsthemen zu wecken, Räume für gemeinsames Handeln zu eröffnen und Impulse für weiterführende Aktivitäten in Kirche und Stadtgesellschaft zu geben.
Mit der Karikaturenausstellung „Glänzende Aussichten“, die in drei ev. und kath. Kirchen gezeigt wurde, erreichten wir viele Menschen. Ergänzt wurde diese durch mobile und kreative Formate wie eine Kirchenkutsche, einen Klimafieber-Zeitstrahl und eine TinyChurch. Das Begleitprogramm mit 35 Veranstaltungen eröffnete vielfältige Zugänge: Aktionstag in der Fußgängerzone, Schöpfungsliturgien, Podiumsdiskussionen, Vorträge, Mitmachangebote, Suffizienz-Aktionen, Natur- und Gartenprojekte, Literatur, Kunst, Musik, Pilgertage, Infostände und Demonstrationen.
Rund 40 Gruppen, Vereine, Organisationen und Kirchengemeinden beteiligten sich mit Beiträgen, Aktionen und kreativen Formaten. Die Schöpfungszeit verband unterschiedliche Generationen, Lebenswelten und Perspektiven und machte erfahrbar, wie gemeinsames Engagement Kooperation, Solidarität und nachhaltiges Handeln stärken kann. Kirche wurde dabei als #VerständigungsOrt und #HoffnungsOrt gemeinschaftlicher Verantwortung sichtbar.
Besonders wichtig war die nachhaltige Vernetzung der Beteiligten über einzelne Veranstaltungen hinaus. Aus der Schöpfungszeit entstanden neue Initiativen und Folgeprojekte, darunter die Initiativen „SOkratie“ und „Neue Wohnformen“ sowie die Projektidee „Zukunftstisch Soest“, die unterschiedliche Akteure dauerhaft ins gemeinsame Handeln bringen möchte.
