BiCK Projekt: Totholzhaufen in Exter

BiCK Projekt: Totholzhaufen in Exter
Carina Völker

Der Totholzhaufen auf dem Friedhof der Evangelischen Kirchengemeinde Exter fördert die Artenvielfalt und bietet wichtigen Lebensraum für zahlreiche Insektenarten. Durch die gezielte Ansammlung von totholzbewohnenden Insekten, vor allem Käfern, wird eine Kinderstube für deren Larven geschaffen. Auch Fliegen, Falter, totholzzerstörende Pilze sowie Spinnen profitieren von dieser naturnahen Maßnahme. Der Totholzhaufen dient außerdem als Lebensraum für Zaunkönige, Igel und andere Kleintiere. Mit einer Fläche von 2 bis 4 Quadratmetern und einer Höhe von etwa einem Meter bietet er auch im Winter ausreichend Schutz und Unterschlupf.

Die Maßnahme richtet sich vor allem an Friedhofsnutzende und Friedhofsbesucher*innen, die durch das Naturnah-Gestalten auf dem Friedhof einen direkten Bezug zur Umweltbildung herstellen können. Um die ökologische Bedeutung des Totholzhaufens zu vermitteln, wurde eine Beschilderung angebracht, die über die Funktionen und den Nutzen des Totholzes informiert.

Die Umsetzung ist kinderleicht. Besonders leicht gelingt das Aufschichten leichter Äste, während größere Stämme etwas mehr Kraft erfordern. Insgesamt ist die Errichtung eines Totholzhaufens eine einfache und nachhaltige Maßnahme, die sich auch ohne großen Aufwand realisieren lässt.

Diese Maßnahme wurde im Rahmen des Projekts „BiodiversitätsCheck in Kirchengemeinden (BiCK)“ durchgeführt. Das Projekt wurde gefördert im Rahmen des Bundesprogramms Biologische Vielfalt durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesumweltministeriums (Laufzeit 2021–2026).

Finanzierung Klimapauschale

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